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Donnerstag, 3. Oktober 2013

Weekend Cooking: Kürbisrisotto mit Lachs und Gurkensalat

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Es gibt wenige Gerichte, die mir einfach immer gelingen. Risotti haben ich während einem Italienurlaub vor vielen Jahren kennen und lieben gelernt. Seitdem steht das Gericht regelmäßig auf meinem Speiseplan, immer in Kombination mit Gemüse der Saison. So auch diese Woche: Kürbis und Risotto, das passt einfach perfekt. 

Was weniger oft auf meinem Teller landet ist Fisch. Oft fehlt mir da einfach die Inspiration und frischen Fisch bekommt man hier leider sowieso nicht. Als ich dieses Rezept bei The Stepford Husband - übrigens ein wundervoller Blog mit wahnsinnig tollen Fotos! - entdeckt habe, hatte ich den idealen Begleiter für mein geliebtes Risotto gefunden. Die Kombination aus einem knackigen Gurkensalat, dem glasierten Lachs mit Honig und Senf und das cremige Kürbisrisotto ist wirklich köstlich!

Aber genug vorgeschwärmt, her mit dem Rezept:

Die Zutaten für 2 Personen:

1 Häferl Risottoreis 
ca. 750ml Gemüsebrühe
eine Hand voll in Würfel geschnittener Kürbis (ich habe einen Hokkaido genommen)
1 kleine Zwiebel
eine Hand voll geriebener Parmesan
Salz und Pfeffer
ein paar Stück Butter

Die Zwiebel und den Kürbis in kleine Würfel schneiden, 2 EL Kürbiswürfel zur Seite stellen und in einem möglichst breiten Topf mit etwas Olivenöl oder Butter anbraten. Die Zwiebeln sollten nur etwas glasig werden, der restliche Kürbis ebenfalls nur kurz andünsten. Anschließend das Häferl (= Tasse, für meine deutschen Leser ;) Risottoreis dazugeben und unter ständigem Rühren solange anbraten bis der Reis seine volle (weiße) Farbe verliert und glasig wird. Wenn das der Fall ist, wird der angebratene Reis mit einem Schuss Weißwein oder Brühe (in meinem Fall Brühe, ich mag den Weißweingeschmack einfach nicht) ablöschen. Danach sollte der Reis immer leicht mit Brühe bedeckt sein und man muss höllisch aufpassen, dass er nicht anbrennt! Ein wachsames Auge, ständiges Umrühren und nachgießen der Brühe ist Pflicht! Ist die meiste Brühe verkocht, hat man es fast geschafft: Sobald der Reis bissfest gekocht ist wird die Herdplatte abgedreht, etwas geriebener Parmesan und zwei, drei Flocken Butter vorsichtig unterheben und sofort servieren!

Die restlichen Kürbiswürfel in einer Pfanne anbraten bis sie schön knusprig sind und auf dem Risotto verteilen.Das Rezept für den glasierten Lachs und den Gurkensalat findet ihr hier. Guten Appetit!

Samstag, 7. September 2013

Weekend Cooking: Kürbistaler mit Tomatenrelish!

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An dieser Stelle sollte ein Rezept für Kürbnisgnocchi stehen, doch nach einem zweistündigen Kampf mit dem Teig - er wurd einfach nicht fest, sondern blieb trotz Tonnen an Mehl extrem klebrig - hatte ich schlechtweg keinen Lust mehr, der Magen knurrte und so wurden aus den Gnocchi Taler. Auch lecker!

Und so einfach gehts:

Die Zutaten für 2-3 Personen:
rund 1 kg schweren Hokkaido-Kürbis
10 EL Mehl
4 EL Kartoffelstärke
1 Ei
1 Prise Muskatnuss
etwas Butter, Salz und Pfeffer

Den Kübris mit einem großen Messer teilen, das Fruchtfleisch entfernen, in Spalten schneiden, salzen und pfeffern und bei 200 Grad ab damit in den vorgeheizten Backofen! Der Kürbis sollte nach ca. 20 Minuten weich sein.
Das Kürbisfleisch mit einem Löffel von der Schale trennen und durch eine Kartoffelpresse (ersatzweise auch mit einer Flotten Lotte oder Kartoffelstampfer)  drücken. 
 
In einer Schüssel den Kürbis mit dem Ei, dem Mehl und der Kartoffelstärke vermengen und mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Nun alles miteinandern verkneten und die Masse mit einem Teelöffel abstechen und in einer beschichteten Pfanne ohne Öl oder Butter herausbacken. 
Jetzt wo sich der Sommer zu Ende neigt und im Garten immer noch kiloweise Paradeiser darauf warten gegessen oder eingekocht zu werden, ist so ein Tomatenrelish genau das Richtige!  Dazu zwei Handvoll Paradeiser waschen und halbieren, zwei bis drei Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und das ganze in einer Schüssel mit Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischen Basilikum verfeiern.

Dazu passt wunderbar Tzatziki oder ein frischer Gurken-Joghurt-Dip. Und während ich unter der Woche viel auswärts essen gehe oder in den letzten Monaten in der Arbeit Kantinenessen genießen durfte, wird am Wochenende immer gerne und ausgibig frisch gekocht! Den so einfach und lecker das Rezept auch ist, ein wenig Zeit muss man sich schon dafür nehmen! 
Also ein perfektes "Weekend Cooking" um Zeit mit der Familie, den Freunden oder dem Freund/der Freundin  zu verbringen, die man unter der Woche zu selten sieht!